Betreuung für Kinder in den Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Sulzemoos - Stand: 09.05.2022

Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 475 vom 26.04.2022:

Ende der Testungen im Bereich der Kindertagesbetreuung

 

Wie bereits im 470. Newsletter mitgeteilt, endet ab 1. Mai 2022 die Testnachweispflicht für alle Kinder und Beschäftigten im Bereich der Kindertagesbetreuung. Gleichzeitig enden auch das Selbsttestangebot durch den Freistaat Bayern und die Angebotspflicht der Träger. Das heißt, ab dem 1. Mai 2022 werden keine neuen Berechtigungsscheine zur Verfügung gestellt. Ausgegebene Berechtigungsscheine können nicht mehr eingelöst werden.

Für Beschäftigte und Schulkinder werden ab 1. Mai 2022 keine Selbsttests über die Kreisverwaltungsbehörden mehr zur Verfügung gestellt.

Ende des intensivierten Testverfahrens

Mit dem 472. Newsletter wurden Sie bereits darüber informiert, dass seit dem 13. April 2022 keine Gruppenschließung aufgrund einer Häufung von Infektionsfällen erfolgt.

Mit dem Ende der anlasslosen Testungen findet ab dem 1. Mai 2022 auch kein intensiviertes Testverfahren bei einzelnen Infektionsfällen statt. Damit können ab Mai 2022 auch keine zusätzlichen Berechtigungsscheine für eine intensivierte Testung ausgegeben oder eingelöst werden.

Fortsetzung der Förderung von PCR-Pool-Testungen bis 31. August 2022

Einzige Ausnahme von dem Ende der Testungen bilden die PCR-Pool-Testungen im Bereich der Kindertagesbetreuung, die noch bis zum 31. August 2022 förderfähig sind. Der Gültigkeitszeitraum der Förderrichtlinie sollte den Einrichtungen die entsprechende Planungssicherheit geben. Deshalb ist die Durchführung von PCR-Pool-Tests in der Kindertagesbetreuung auch über den 1. Mai 2022 hinaus bis zum 31. August förderfähig.
 

Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 472 vom 13.04.2022:

Änderung der Allgemeinverfügung Isolation (AV-Isolation) zum 13.04.2022 - Auswirkungen auf intensiviertes Testverfahren und Gruppenschließungen

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat kurzfristig mit Wirkung ab 13. April 2022 die Regelungen zur Quarantäne und Isolation im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion geändert. Nach der neuen sogenannten AV-Isolation müssen Kontaktpersonen künftig nicht mehr in Quarantäne. Daher wird es künftig in Kitas auch keine neuen Gruppenschließungen mehr geben.

Keine Quarantäne für Kontaktpersonen
Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen künftig nicht mehr in Quarantäne. Für Personen, die sich aktuell in Quarantäne befinden, endet die Quarantänepflicht sofort. Damit gibt es für Kontaktpersonen auch keine staatlichen Einschränkungen mehr beim Besuch der Kitas. Dies gilt für Kinder und Beschäftigte.

Keine neuen Gruppenschließungen
Die Regelungen zu Gruppenschließungen dienten dazu, eine Vielzahl von Quarantäneanordnungen zu vermeiden. Da es künftig keine Verpflichtung zur Quarantäne mehr gibt, entfällt auch die Notwendigkeit für Gruppenschließungen.
Die Vorgaben zur Gruppenschließung bei einer Häufung von Infektionsfällen ( 461. Newsletter und 462. Newsletter) sind ab 13. April 2022 nicht mehr anzuwenden.

Gruppen bzw. Einrichtungen, die aktuell bereits geschlossen sind, können vom Träger ab 13. April 2022 auch vor Ablauf der fünf Wochentage wieder geöffnet werden. Die Schließung kann jedoch auch für die vollen fünf Wochentage beibehalten werden.

Verkürzte Isolation
Positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des Testergebnisses in Isolation begeben. Die Dauer der Isolation wurde verkürzt.

Die Isolation endet

  • nach Ablauf von fünf Tagen nach dem ersten positiven Testergebnis, wenn seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht,
  • spätestens nach Ablauf von zehn Tagen (unabhängig von Symptomen).
  • Ein negativer Testnachweis ist zur Beendigung in beiden Fällen nicht erforderlich.

 Bei einem positiven Selbsttest ist ein weiterer Test von geschultem Personal vornehmen zu lassen.

Nach Beendigung der Isolation wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium in der AV- Isolation empfohlen, für weitere fünf Tage in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen. Diese Empfehlung gilt auch für Beschäftigte in den Kitas oder der Kindertagespflege. Für Kita-Kinder gilt diese Empfehlung nicht, da diese in der Regel auch bislang von der Maskenpflicht befreit waren.

Intensiviertes Testverfahren
Die Regelungen für das intensivierte Testverfahren sind in der 16. BayIfSMV gesetzlich vorgeschrieben. Sie bleiben nach derzeitigem Stand unverändert bis 30. April 2022 gültig.

 

Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 468 vom 29.03.2022:

Künftige Schutzmaßnahmen in der Kindertagesbetreuung

 

Das neu gefasste Bundesinfektionsschutzgesetz erlaubt ab dem 3. April 2022 nur noch streng begrenzte Basisschutzmaßnahmen in bestimmten Bereichen.

Unverändertes Testkonzept

Der Bayerische Ministerrat hat am 29.03.2022 entschieden, dass die Testnachweispflicht in der Kindertagesbetreuung für Kinder und Beschäftigte zunächst bis zum Ende der Osterferien unverändert fortbesteht.

Das Staatsministerium hat bereits mit dem 466. Newsletter darüber informiert, dass den Familien noch im März ein fünfter Berechtigungsschein ausgegeben werden soll, um die Fortsetzung der Testung im April zu ermöglichen. Mit dem Berechtigungsschein erhalten die Familien weitere 10 Tests. Es ist derzeit geplant, die Testnachweispflicht über das Ende der Osterferien hinaus zumindest bis Ende April 2022 zu verlängern. Über die weiteren Schritte wird das Staatsministerium so bald wie möglich informieren. Insbesondere ist hierzu die Verlängerung des Vertrages mit dem Bayerischen Apothekerverband erforderlich.

 
Schulkinder müssen während der Ferien in den Einrichtungen getestet werden.

 

Änderungen ab dem 3. April 2022

Die Maskenpflicht für Schulkinder entfällt ab dem 3. April 2022 im gesamten Bereich der Kindertagesbetreuung. Zum Eigenschutz wird aber empfohlen, die Masken weiterhin freiwillig zu tragen.

Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht nach den bundesrechtlichen Arbeitsschutzbestimmungen fort. In der Regel ist danach erforderlich, dass Beschäftigte in den Innenräumen mindestens eine medizinische Gesichtsmaske tragen, soweit und solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Diese Empfehlung ergibt sich auch weiterhin aus dem Rahmenhygieneplan sowie aus dem SARS-CoV-2 – Schutzstandard Kindertagesbetreuung der DGUV
 
Aufgrund der bundesrechtlichen Vorgaben gilt der Rahmenhygieneplan ab dem 3. April 2022 nur noch als unverbindliche Empfehlung. Die Einrichtungen sind nach Bundesrecht – wie auch schon vor der Pandemie – verpflichtet, individuelle Hygienekonzepte zu erstellen. Der Rahmenhygieneplan kann dafür weiterhin als Orientierung herangezogen werden. Die Einrichtungen können also entscheiden, ob sie ihr Konzept nach den Vorgaben des Rahmenhygieneplans richten möchten oder ein eigenes Konzept entwickeln.

 

Änderung des Grenzwertes für den eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 21. Juni 2021

 

Ab Montag, den 21. Juni 2021, gelten neue Grenzwerte für die Kindertagesbetreuung. Der Grenzwert für den Regelbetrieb mit offenen Konzepten wird von 50 auf 100 angehoben.

Es gelten dann folgende Regelungen:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 0 bis 100 kann die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb stattfinden, d.h. auch offene Konzepte sind möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 165 ist die Kindertagesbetreuung nur im eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Es müssen feste Gruppen gebildet werden.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 165 ist nur eine Notbetreuung zulässig.

Das Verfahren zum Wechsel von Regelbetrieb, eingeschränktem Regelbetrieb und Notbetreuung bei den jeweiligen Inzidenzwerten („3- bzw. 5-Tage-Regel“) bleibt wie bisher bestehen. Die Kreisverwaltungsbehörden werden, wie bislang auch, jeweils amtlich bekanntmachen, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem maßgeblichen Inzidenzwert von 165 bzw. 100 liegt oder wenn der maßgebliche Inzidenzwert wieder überschritten wird.

 

 

Informationen zum Inzidenzwert finden Sie unter:

https://www.landratsamt-dachau.de/gesundheit-veterinaerwesen-sicherheitsrecht/gesundheit/coronavirus/corona-statistiken/

 

Für externe BesucherInnen (Eltern, LieferantInnen etc.) gilt zum Schutz unserer Beschäftigten auch weiterhin in der Kindertageseinrichtung die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske.